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Flüchtlinge brauchen unsere Hilfe!

Flucht und Vertreibung gehören auch zur deutschen Geschichte. Millionen Menschen haben als Folgen des 2. Weltkrieges ihre Heimat verloren.

Auch heute flieht niemand freiwillig. Menschen flüchten, um ihr Leben und das ihrer Kinder zu schützen und zu retten.

Flüchtlinge erfuhren Hass und Gewalt am eigenen Leib  oder mussten miterleben,  wie ihre Familie bedroht wurde. Vertreibung, Verfolgung, Folter und Vergewaltigung  hinterlassen dabei ihre Spuren.

Die Zahl der Menschen, die in der heutigen Zeit vor Krieg und massiven Menschen-rechtsverletzungen fliehen müssen, ist erschreckend hoch. Hinter jedem Schicksal steckt eine bewegende Geschichte.

Derzeit gibt es nach Schätzungen weltweit zwischen 40  und  50 Millionen Flüchtlinge, wobei etwa die Hälfte Kinder und Jugendliche sind.

 

Was tut der Arbeitskreis Asyl ?

Wir informieren uns über die komplizierten, sich ständig ändernden Vorschriften,  um den   Flüchtlingen den Umgang mit den Behörden zu erleichtern und dabei Härten der Asylpolitik abzumildern.

Es ist uns wichtig, Kinder und Erwachsene bei der Integration in unsere Gesellschaft zu begleiten und zu unterstützen.

Wir fördern die Eingliederung durch Finanzierung von Sprachkursen, durch Hilfe bei der Arbeitssuche, durch Organisieren von Kinder- und Jugendfreizeiten, Spielnachmittagen und Ausflügen in die Umgebung sowie regel-mäßige  Hausaufgabenbetreuung,

Wir finanzieren unsere Aktivitäten aus-schließlich aus Spendenmitteln. Unsere Gruppe Ehrenamtlicher ist für jede zusätzliche Mithilfe dankbar. Auch wenn jemand nur sporadisch Zeit findet, sich in unsrem Arbeitskreis zu engagieren, ist es für ihn sicher eine Bereicherung,  Menschen aus allen Teilen der Welt kennen und verstehen zu lernen.



Arbeitskreis Asyl  Dachau

Rose Kraus            Tel. (08131)  791 85
Anna Binder           Tel. (08131) 157 40

Caritas Beratungsstelle
für Asylbewerber und Flüchtlinge

Birke Siebenbürger  Tel. (08131) 298-1100


Spendenkonto

Friedenskirche Dachau
Kennwort: AK Asyl
Volksbank Raiffeisenbank Dachau
Konto 416 665
BLZ  700 915 00

Auszeichnungen


  Vinzenzpreis


Besonderes ehrenamtliches Engagement

„Unbekannte Genies der Mitmenschlichkeit und der Nächstenliebe“ aus dem Erzbistum München und Freising wurden mit dem Vinzenz-von-Paul–Förderpreis ausgezeichnet. 
Unter den Preisträgern war auch die Hausaufgabenbetreuung Arbeitskreis Asyl in Dachau, die sich den 4. Preis verdiente. Sie hilft Kindern von Flüchtlingsfamilien im deutschen Schulsystem Fuß zu fassen. Thema des Abends war vor allem die Notsituation von Kindern in der heutigen Gesellschaft. Viele Kinder leiden unter emotionalen Armut und sozialer Ausgrenzung, das Ineinandergreifen von geringen Bildungschancen und Armut ist ein trauriges Geschwisterpaar. Bildungsarmut sei eine Hürde für Migranten ergänzte Weihbischof Haßlberger und betonte, insbesondere Kinder als schwächstes Glied in der Gesellschaft seien auf ehrenamtliche Hilfe angewiesen.

Quelle: Süddeutsche Zeitung 10.12.2007


Verleihung des 1. Jugendpreises der Stadt Dachau im Januar 2009

Auszeichnung

Ausgezeichneter Einsatz für Flüchtlingskinder


Dachau - Jugendratssprecher Markus Erhorn würdigte in einer Laudatio die Leistungen des Arbeitskreises Asyl und dankte den ehrenamtlichen Mitgliedern für ihren jahrzehntelangen Einsatz bei der Betreuung von Kindern und Jugendlichen in der Flüchtlingsunterkunft Dachau. Neben der Hilfe in Krankheits- und Notfällen, der Hausaufgabenbetreuung sowie den Freizeitaktivitäten sammeln die Ehrenamtlichen auch Kleidung, Spielzeug, Schulmaterial und helfen bei der Suche nach Lehrstellen.

Als Anerkennung für diesen Einsatz überreichten Oberbürgermeister Peter Bürgel und Markus Erhorn an Rose Kraus die Urkunde für den 1. Jugendpreis, der mit 500€ dotiert ist. Die Jury, die diesen Preis verliehen hat, bestand aus Mitgliedern des Jugendrates und der Stadt Dachau sowie der Jugendpflegerin Christine Wörthmann.

Quelle: Münchner Merkur 14.1.2009




Aktivitäten

Begegnung der Kulturen

Alle katholischen und evangelischen Pfarreien und die Griechisch-Orthodoxe Gemeinde Dachaus hatten für den Abend des 28. September zu 2008 zu einer ökumenischen „Begegnung der Kulturen“ auf dem Pfarrplatz eingeladen. Das Leitwort lautete „Teilhaben – Teil werden.“

Die obersten Repräsentanten der beteiligten Kirchen, Erzbischof Robert Zollitsch, Bischof Wolfgang Huber und Metropolit Augoustinos, betonten in ihrer gemeinsamen Erklärung aus Anlass der Interkulturellen Woche 2008: „Integration beginnt am ersten Tag; dies gilt auch für Flüchtlinge. Kontakte zwischen der Bevölkerung und den neu Ankommenden müssen ermöglicht werden. (...) Auch Flüchtlinge haben das Bedürfnis nach Kommunikation und einen Anspruch auf Teilhabe, selbst wenn zu Beginn ihres Aufenthaltes nicht feststeht, ob sie dauerhaft bleiben können.“

Im Gottesdienst und im Rahmenprogramm trat der afrikanische Chor „Lisanga“ („Einheit“) mit seiner Band auf. Die Mitwirkenden stammen von der Elfenbeinküste (République de Côte d'Ivoire), aus Kamerun, Ruanda, Togo und den Kongo-Staaten. Daneben wirkten der Posaunenchor der Friedenskirche und Tanzgruppen mit. Am Schluss gab es noch die reichlich genutzte Möglichkeit zur persönlichen Begegnung. Dazu wurden multinationale Speisen gereicht, die von Frauen aus der Asylbewerberunterkunft im Augustenfeld zubereitet worden waren.


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Fotoaustellung des Arbeitskreises Asyl 2010

„Flüchtlinge fotografieren ihre fremde Heimat" - Unter diesem Motto eröffnete die Initiatorin Beate Maatsch am Freitag, den 1. Oktober 2010 um 19 Uhr in der Friedenskirche Dachau eine Vernissage des Arbeitskreises Asyl. Die Ausstellung dauerte bis 19. Oktober 2010. 

EinladungInitiatorin

Sechs Flüchtlinge aus verschiedenen Ländern zeigten in eindrucksvollen Fotografien ihre fremde Heimat im Großraum Dachau und gaben einen ganz persönlichen Einblick in ihr momentanes Leben bei uns.

Ausgewählte Exponate:



Ich habe viel Kontakt zu deutschen Leuten. Ich bin Musiker und spiele Tenorsaxophon, Alt-, Bariton- und Sopransaxophon. Ich trommle, singe und komponiere. Ich spiele mit der Band “Vacilon“. Das sind meine vier musikalischen Freunde. Sie sind fast wie meine Familie.

Ohne Worte



Vor zwei Jahren bin als 16-jähriger ohne meine Eltern geflüchtet. Mit meinen Augen habe ich schon viel Schlimmes aber auch Gutes gesehen.


Hoffentlich treffe ich Menschen, die mir den richtigen Weg zeigen. Mein Ziel ist später zu studieren.





Bild der Kirche oder Logo